Weltweite Finanzkrise

Die weltweite Banken- und Finanzkrise, die im Jahre 2007 mit der Immobilienkrise in den USA begann und hohe Verluste sowie Insolvenzen vieler Finanzunternehmen nach sich zog, hat sich seit Ende 2008 auch auf die Realwirtschaft ausgeweitet. Ausgelöst durch sinkende Immobilienpreise in den Vereinigten Staaten sowie die Tatsache, dass zahlreiche Kreditnehmer ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten, brachte fatale Folgen mit sich.

Zahlungsunfähig wurden in der Regel solche Hypothekennehmer, denen trotz sehr geringer Bonität entsprechende Kredite gewährt wurden. Die Zinserhöhung bewirkte ein Übriges und es kam, was kommen musste und eigentlich voraussehbar war.

Mitte September 2008 meldete dann auch eine der größten Investmentbanken der USA, Lehman Brothers, Insolvenz an. In den darauf folgenden Monaten wurde dann der Leitzins auf Null bis ein Viertel Prozent durch die Feder Reserve gesenkt. Weiterhin wurde versucht, der Wirtschaft mehr Liquidität zu ermöglichen, indem die US-Notenbank bestimmte Wertpapiere aufkaufte.

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Fragile Weltwirtschaft?

Stark betroffen von der Krise sind auch die Mehrzahl der Automobilhersteller. So musste die Produktion in vielen Unternehmen gegen Ende 2008 gedrosselt werden. Dies wurde erforderlich, da der Absatz der Autos stark zurückging. Die deutsche Regierung reagierte mit einem Gesetz auf die Finanzkrise, welches sowohl die Abtretung von Kreditforderungen regelt, wie auch die Begrenzung entsprechender Risiken, die mit Finanzinvestitionen verbunden sind. Außerdem existiert seit Oktober 2008 eine Garantie der deutschen Bundesregierung, welche die Spareinlagen in Deutschland sichern soll.

Nicht wenige Experten gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Auswirkungen, die durch die Finanzkrise entstanden sind, noch nicht erreicht wurde. Inwieweit die Gegensteuerungsmaßnahmen der Regierungen greifen werden, wird die Zeit zeigen.

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